Südtiroler Kräuter Rebellen, Bergkräutertee aus dem Vinschgau
Die Südtiroler Kräuter Rebellen sind Lorenz und Leander, zwei Diplom-Kräuterbauern aus dem Vinschgau. Aus von Hand gepflückten Bergkräutern mischen sie sieben Kräuteraufgüsse, vom blütigen Abendrot bis zum kräuterreichen Bergdoktor. Ein ökologisches und soziales Projekt aus Südtirol, kein Industrietee.
Die Südtiroler Kräuter Rebellen stehen für handgepflückten Bergkräutertee aus den Südtiroler Alpen. Lorenz und Leander ernten Blüten, Kräuter und Gewürze auf rund 1350 m zum balsamischen Zeitpunkt, trocknen sie schonend und lassen sie von der Lebenshilfe Vinschgau verpacken. Sieben Mischungen sind so entstanden, jede mit eigenem Charakter, alle aus reiner Bergluft. Du schmeckst die Berge in jeder Tasse.
Lorenz und Leander, zwei Kräuter Rebellen
Hinter den Kräuter Rebellen stehen Lorenz und Leander, zwei Diplom-Kräuterbauern aus dem Vinschgau in Südtirol.
Aus der Idee, die Bergkräuter ihrer Heimat als Aufguss in die Tasse zu bringen, ist ein kleines Unternehmen geworden. Angefangen haben die beiden klein, mit ein paar Mischungen und viel Handarbeit, heute sind es sieben. Sie bauen einen Teil ihrer Pflanzen selbst an und arbeiten mit drei kleinen Bergbauernhöfen zusammen. Der Vinschgau ist ihre Heimat, und das merkt man jedem Aufguss an, denn statt Kräuter von weit her einzukaufen, setzen die beiden auf das, was direkt vor der Haustür wächst.
Gepflückt wird von Hand, immer zum balsamischen Zeitpunkt, in dem Moment also, in dem die langsam gewachsenen Pflanzen am meisten Aroma tragen. Diesen Moment treffen sie nicht mit der Maschine, sondern mit Erfahrung und Geduld, wie Lorenz es beschreibt.
Als Diplom-Kräuterbauern kennen die zwei ihre Pflanzen genau, vom Standort bis zur richtigen Erntezeit. Lieber ein Kraut weniger, dafür das richtige zur richtigen Zeit, das ist ihr Anspruch. Zwischen Ernte und Tasse liegt viel Handarbeit, aber kein einziger künstlicher Schritt. Das macht die Mischungen etwas teurer als Beuteltee von der Stange, dafür weißt du bei jedem Schluck genau, was drinsteckt.
Den Rebellen-Namen tragen sie mit Augenzwinkern, denn sie machen Bergkräutertee auf ihre Art, ehrlich und ohne zugesetztes Aroma. Echt dufte, immer locker bleiben, fit wie ein Turnschuh, so Lorenz und Leander, schon die Namen ihrer Mischungen verraten den Humor der beiden.
Sieben Mischungen, ein Bergland
Sieben Kräutermischungen haben die Kräuter Rebellen entwickelt, blütig, würzig und fruchtig, jede mit eigenem Charakter.
Das Abendrot ist die blütige Mischung für den Abend, aus Melisse, Rose und Lavendel. Die Alpenminze ist ein frischer Minztee aus drei Sorten Minze. Der Bergdoktor vereint zehn Bergkräuter zu einem vollen Aufguss, die Bergliebe bringt Rose und Lavendel aus den Dolomiten.
Klar und frisch wird es beim Ewigen Eis aus Pfefferminze und Kornblume, fruchtig bei der Pure Höhenluft mit Apfel und Roter Beete, lebendig bei der Sportlerin mit elf Kräutern und Früchten.
Viele Mischungen gibt es lose in der schönen Dose mit 13 g bis 20 g, im Pyramidenbeutel aus Maisstärke oder im praktischen Nachfüllbeutel mit 54 g und 60 g. Ob lose oder im Beutel, ändert nichts am Inhalt, nur an der Form. Die losen Tees in der Dose sind etwas zum Zelebrieren, mit Sieb und Kanne, die Pyramidenbeutel sind schnell aufgegossen für zwischendurch.
Besonders beliebt ist bei uns die Alpenminze, dicht gefolgt vom Ewigen Eis und dem Abendrot. Doch jede Mischung hat ihre Fans, und genau das ist der Reiz: Du kannst dich Stück für Stück durch das Bergland probieren, bis du deinen Liebling gefunden hast.
Von Hand gepflückt, sozial verpackt
Bei den Kräuter Rebellen ist vieles Handarbeit, vom Pflücken in den Bergen bis zum Verpacken im Tal.
Die Kräuter wachsen langsam in reiner Bergluft, werden von Hand gelesen und in der eigenen Trocknerei schonend getrocknet. Verpackt wird in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Vinschgau, ein sozialer Gedanke, der für die beiden selbstverständlich dazugehört. Die Pyramidenbeutel bestehen aus genfreier Maisstärke, kompostierbar statt aus Plastik.
Die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe ist dabei kein Werbeschmuck, sondern Alltag: Menschen mit Beeinträchtigung füllen und verpacken die Mischungen von Hand. So bekommt jeder Beutel neben den Bergkräutern auch ein Stück gelebte Verantwortung mit auf den Weg.
So ist aus dem Bergkräutertee ein ökologisches und soziales Projekt geworden, bei dem du in jeder Tasse schmeckst, woher sie kommt. Genau das hat es uns an den beiden angetan: dass Qualität, Umwelt und ein faires Miteinander für sie zusammengehören.
Aus dem Reich des Edelweiß
Die Bergkräuter stammen aus dem Vinschgau, der Gletscherwelt des Ortlers und dem Nationalpark Stilfserjoch.
Hier oben, im Reich des Edelweiß, wachsen Melisse, Zitronenverbene, Pfefferminze, Krauseminze und Apfelminze neben Kornblume, Ringelblume, Malve, Holunder, Thymian und Erdbeerblättern. Auf 900 m bis 1400 m reift jedes Kraut langsam und intensiv, viel langsamer als im Flachland.
Im Vinschgau scheint die Sonne an besonders vielen Tagen im Jahr, und die Nächte bleiben kühl. Dieser Wechsel aus warmen Tagen und frischen Nächten lässt die Kräuter feste Aromen bilden. Was oben am Berg wächst, ist kräftiger als das, was im milden Tal schnell hochschießt. Im Schutz des Nationalparks Stilfserjoch ist die Natur weitgehend unberührt, und auch das schmeckst du, eine Klarheit, die nur aus solchen Lagen kommt.
Diese Höhe und die klare Luft schmeckst du später als vielschichtiges, sauberes Aroma, klar, mild und fruchtig zugleich. Edelweiß, Enzian und Almrosen prägen diese Höhenlagen, dazwischen wachsen die Kräuter und Blüten, die später in den Mischungen landen. Wer einmal oben war, kennt den Duft einer Südtiroler Bergwiese im Sommer, und genau den holen Lorenz und Leander in die Dose.
Probier dich durch das Sortiment
Für jede Stimmung gibt es bei den Kräuter Rebellen die passende Mischung, vom Morgen bis zum Abend.
Wir mögen abends das Abendrot, morgens die frische Alpenminze, an grauen Tagen den Bergdoktor. Wer lose Tees liebt, nimmt die Dose, wer es bequem mag, den Pyramidenbeutel, und wer eine Mischung oft trinkt, den günstigeren Nachfüllbeutel. Aufgegossen wird mit kochendem Wasser von 100 °C, fünf bis acht Minuten zugedeckt, dann zeigt jeder Aufguss sein Aroma.
Im Sommer wird aus vielen Mischungen ein klarer Eistee, einfach kalt aufgegossen und über Nacht gekühlt. So begleitet dich der Bergkräutertee durch das ganze Jahr, heiß im Winter und eisgekühlt im Sommer.
Auch zum Verschenken sind die Kräuter Rebellen eine schöne Idee, ob die einzelne Dose, ein Nachfüllbeutel für Vieltrinker oder gleich mehrere Mischungen zum Probieren. Unser Tipp für den Einstieg: Nimm dir zwei oder drei Sorten, eine blütige, eine frische und eine kräuterreiche, und finde heraus, welche zu dir passt. Stöbere durch das ganze Sortiment, vom blütigen Abendrot bis zur lebendigen Sportlerin, oder schau dir unsere weiteren Tees im Beutel an. Lass dich von den Bergen überraschen. Alle Achtung.